Beiträge von Chaorie

    Liebe Bianca,


    dankeschön für deine aufbauenden Worte :) Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder arbeiten gehen kann um wieder etwas Normalität in den Alltag zu kriegen. Den ganzen Tag zu Hause rumsitzen und nichts tun, ist wirklich nicht sehr förderlich :/ Ich werde dann mal berichten, was die in der Uveitis Sprechstunde sagen nächste Woche.

    So, ich nochmal. Ich werde nächste Woche mit Notfall Überweisung in eine Uveitis Sprechstunde gehen.. vielleicht bin ich danach ja schlauer. Inzwischen tropfe ich schon wieder stündlich, da es nach Reduzierung der Tropfen sofort wieder schlimmer wurde.


    Darf ich mal fragen wie das bei euch so mit der psychischen Belastung ist? Ich bin noch relativ jung (Ende 20) und hab grad erst meinen ersten Job. Ich bin jetzt schon seit nem Monat krank geschrieben und es macht mir echt Angst, dass diese Entzündung a) so hartnäckig ist und b) immer wieder kommen wird. Ich kann doch nicht einmal pro Jahr so lange krank sein :( Meine Eltern belastet meine Erkrankung auch total, was mir ein ganz schlechtes Gewissen macht. Außerdem hab ich total Angst vor Kortison Tabletten.. ich bin nur knapp 1,60m, da haben 20kg zusätzlich nicht viel Platz sich zu verteilen. Bis jetzt steht das zwar noch nicht zur Debatte, aber wer weiß was die in der Sprechstunde in der Klinik sagen.

    Hallo ihr Lieben,


    vielen Dank für die ganzen ausführlichen Antworten :)


    Ich war letztes Jahr schon bei zwei Rheumatologen die mich komplett durchgecheckt haben und bis auf den Rheuma Faktor aber nichts finden konnten. Ich hab im Juni aber noch einen Termin bei einem anderen Rheumatologen.


    Die Augenentzündung ist inzwischen besser geworden... aber jetzt hat mein Augenarzt heute morgen eine Entzündung/Veränderung an der Hornhaut gefunden die wohl "typisch bei Rheumapatienten" ist. Mehr hat er nicht gesagt, nur dass man die auch mit Kortison behandelt und dass sie schon am abklingen ist. Allerdings hab ich das Gefühl dass es schlimmer wird (Gefühl als hätte man Sand im Auge), weil ich die Tropfen ja reduziert hab :wacko: So langsam reichts mir mit diesem Auge.


    Aber es beruhigt mich ja, dass diese krasse Sehverschlechterung wohl tatsächlich am Kortison liegt. Dann hab ich ja noch Hoffnung dass es sich wieder bessert. Augeninnendruck ist bei mir zum Glück durchgängig okay.


    So wirklich "in der Nähe" von mir hab ich leider gar keine Uveitis Sprechstunde. Habt ihr Erfahrungen was man da so für Wartezeiten einplanen muss bis man nen Termin kriegt?


    Und das mit der Schwerbehinderung hat sich dann ja wohl erledigt :huh:

    Hallo an alle :)


    ich habe gerade meinen zweiten akuten Iritis Schub innerhalb von 12 Monaten. Ich bin die komplette Diagnostik schon mehrfach bei verschiedenen Ärzten durchlaufen mit dem Ergebnis, dass ich zwar HLA-B27 positiv bin, jedoch keinerlei Anzeichen für Rheuma vorliegen. Durch Zufall wurde rausgefunden dass meine Mutter dieses Gen ebenfalls hat aber die hatte auch Zeit ihres Lebens nie was mit Rheuma zu tun und auch sonst haben wir das nirgends in der Familie. Ich bin also eine der "Ursache unklar" Fälle.


    Da ich dieses Mal zehn Tage ganz zu Anfang der Entzündung falsch behandelt worden bin (neuer Augenarzt, war grad umgezogen, aber ich hatte ihm meine Krankengeschichte erzählt), ist die Entzündung dieses Mal auch sehr heftig und ich lag schon 4 Tage im Krankenhaus und hab zwei Spritzen ins Auge bekommen :wacko: Inzwischen tropfe ich seit 2 1/2 Wochen stündlich Kortison und nehm Abends die Kortisonsalbe. Jedesmal wenn mein Arzt versucht die Dosis zu verringern (auch wenn nur minimal), gehts sofort wieder los :( Ich bin inzwischen schon seit fast einem Monat krank geschrieben und gehe nervlich total auf dem Zahnfleisch.


    Zu der Entzündung kommt nämlich noch eine mysteriöse Sehverschlechterung, die sich mein Arzt nicht erklären kann (weswegen ich mir Mittwoch eine zweite Meinung einholen werde). Und zwar hat sich meine Kurzsichtigkeit total verschlimmert. Eigentlich habe ich lediglich -0.5 Dioptrien aber inzwischen sind es fast -4.0, wobei sich das auch ständig den ganzen Tag über ändert. Morgens zB seh ich immer super und dann wirds wieder schlechter. Der Arzt hat schon die Netzhaut angeguckt und zig andere Tests gemacht und findet irgendwie physiologisch nichts. Er meint es könnte sein dass das Kortison das 'Milieu' im Auge irgendwie chemisch verändert, aber das sei ihm noch nie unter gekommen. Ganz nah dran (ca. 50cm) seh ich alles glasklar, nicht verschwommen oder sonst wie, aber alles was weiter weg ist geht gar nicht. Hat da von euch zufällig jemand irgendwelche Erfahrungen mit?


    Und gleich noch eine Frage, die vielleicht ein bisschen doof ist, aber ich kenne mich damit gar nicht aus: ab wann ist man eigentlich offiziell 'chronisch krank' und kann eine Schwerbehinderung beantragen? Ich frage weil meine berufliche Situation gerade durch die lange Erkrankung jetzt sehr prekär geworden ist und es schön wäre da etwas "handfestes" zu haben.


    Liebe Grüße,


    Chaorie