Hallo Claudia,
schon öfter war ich in diesem Forum unterwegs und habe mich heute endlich angemeldet, nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe.
Wahrscheinlich seit 2005 habe ich schon Uveitis. Zunächst wurde immer von Iritis u. Iridocyklitis gesprochen. Nach einer Katarakt-OP mit Synechiolyse im Juni 2012 wurde dann im Oktober eine Uveitis intermedia diagnostiziert und mit einer Cortisonspritze behandelt. Im Januar 2013 hatte ich den nächsten Schub und nur noch 032 auf dem rechten Auge. Daraufhin wurde mir im Februar 2013 Ozurdex implantiert. In diesem Jahr habe ich versucht, verschiedene Faktoren auszuschließen. So habe ich mir Aciclovir-Tabletten gegen meine Herpes labialis-Infektion verschreiben lassen, war beim Heilpraktiker um mein Immunsystem aufzubauen und habe meine Zähne röntgen lassen, wobei eine chronische Zahwurzelentzündung im Frontbereich entdeckt und im Juni entfernt wurde. Danach hatte ich noch eine Wurzelentzündung am Backenzahn, der mir dann letztendlich Ende September gezogen wurde. Also alles gemacht und gehofft, damit eine Ursache gefunden zu haben.
Trotzdem habe ich jetzt den nächsten Schub, diesmal posterior, und soll wieder Ozurdex implantiert bekommen.
Diese Krankheit ist einfach ziemlich nervtötend und belastend und es fällt mir schwer, mich damit abzufinden. Vor allem die drei 10-Stunden-Tage vorm PC schaffen mich mittlerweile und ich bin abends einfach nur fertig. Ich habe zudem noch Angst, dass ich Fehler mache, weil ich einfach etwas übersehe.
Auf dem Papier ist ja alles nicht so schlimm, da ich noch 80 Prozent Sehkraft habe. Der Seheindruck ist jedoch ein anderer, vor allem am Bildschirm oder auch sonst bei Gegen- oder Seitenlicht.
Ich grüße Dich ganz herzlich
Arnika