Beiträge von Rainer68

    Verschwommen sehen ist leider noch die gute Form. Habe gerade einen Monat totales Dunkel auf dem linken Auge hinter mir.
    Bei mir ist es vor Jahren auch so angefangen nach einer Katarakt-OP. Es wurde immer schlimmer, sodass noch Blutungen der Netzhaut dazu kamen.
    Dann wurde mir der Glaskörper im Auge entfernt. Dann wurde es etwas besser, aber trotzdem mindestens 2 Schübe im Jahr.
    Geduld und tropfen ist angesagt und nochmals Geduld... Es tut mir leid aber das sind meine Erfahrungen, evtl. ist der Verlauf bei Ihnen/Dir besser.


    Alles Gute und eine große Portion Geduld !!

    Hallo und willkommen im Forum,


    die Uveitis ist leider sehr tückisch und kann sehr hartnäckig sein . Ursachen können sein: Stress, Rheuma, Morbus Crohn usw.
    Der Therapie-Goldstandard ist leider Cortison-Tropfen.
    Dabei sollte aber auch der Augeninnendruck des betroffenen Auges laufend vom Augenarzt kontrolliert und evtl. zusätzlich behandelt werden.
    Sonst kann es passieren das der Sehnerv durch den hohen Augeninnendruck unumkehrbar geschädigt wird.


    Ich empfehle eine Behandlung in einer auf Uveitis spezialisierten Klinik.
    Die normalen Augenärzte sind da meistens überfordert.


    Bei mir wurde die Uveitis vermutlich durch Omeprazol ausgelöst.
    Nach sehr langem vorsichtigen Ausschleichen dieses Teufelszeuges bin ich seit längerer Zeit fast beschwerdefrei.
    Dafür habe ich leider andere Baustellen: Krebs, Osteoporose u.v.m.


    Ich drücke Dir die Daumen das Du die Erkrankung in den Griff bekommst!

    Hallo Kira,


    ich lese hier jeden Tag. Aber leider ist es sehr ruhig geworden. Meine Uveitis lässt mich im Moment auch in Ruhe...dafür habe ich leider andere Baustellen.
    Hoffentlich kommt ein wenig mehr Leben ins Forum durch Deinen Aufruf.


    Liebe Grüße


    Rainer

    Hallo Günther,


    sorry das ich mich jetzt erst melde aber ich habe eine dicke Leidensgeschichte hinter mir.:


    Die erste Vitrektomie wurde am 02.11 durchgeführt.
    Nach ca. 3 Wochen konnte ich wieder sehr gut sehen.
    Doch ich hatte teilweise sehr hohen Druck im Auge (40 mmHg). Dieser konnte aber mit Augentropfen gut gesenkt werden.
    Leider hatte ich 6 Wochen nach der OP eine massive Entzündung sowie massive Blutungen in dem Auge.
    Sicht war dann nur noch Handbewegung.
    Dann wurde notfallmässig eine neue Vitrektomie am 9.12 durchgeführt.
    Am vergangenem Freitag wurden mir die Vernarbungen der Hornhaut durch die OP mit einem "scharfen Löffel" vom Augenarzt entfernt.
    Die Sicht ist noch nicht so toll. (Visus 0,15 ) Muss noch laufend salben und tropfen.
    Ich wäre aber schon zufrieden wenn dieser Zustand stabil bleiben würde. Ist wesentlich besser als nur eine weiße Wand auf dem Auge.
    Habe jetzt das Medikament Omeprazol (Einnahme seit ca. 15 Jahren) abgesetzt, da möglicherweise die laufenden Entzündungen
    von diesem Medikament kommen und hoffe das ich nicht wieder einen Rückschlag bekomme.
    Nehme jetzt Kautabletten gegen die Magenbeschwerden.


    Ich werde weiter berichten.

    Hallo liebe Forenmitglieder.
    Evtl. könnt Ihr mir helfen die richtige Entscheidung zu treffen.


    Aber hier erstmal meine medizinische Vorgeschichte:
    - Zn Colon-CA
    - Colitis ulcerosa
    - Zn Zungen-CA mit Neck Dissektion links
    - Zn tiefe Beinvenenthrombose (Ursache Faktor V-Mutation) dadurch Dauereinnahme von Antikoagulantien
    - Zn Kat-OP beidseitig (2011)
    - Hypertonus
    - Uveitis linkes Auge (2011)


    Seit 2011 (nach einer Kat-OP) leide ich an Uveitis auf dem linken Auge.
    Diese betraf nur den vorderen Abschnitt des Auges und die auftretenden Schübe konnte ich halbwegs gut mit Sopolamin und Cortisontherapie in den Griff bekommen.
    Vor ca. 6 Wochen trat wieder ein heftiger Schub auf.
    Mein Augenarzt stellte dann fest, das nun auch der hintere Abschnitt betroffen ist.
    3 Tage später kam das, was nach einer langjährigen Cortisontherapie kommen musste.
    Eine massive Glaskörperblutung mit starker Eintrübung des Glaskörpers.
    Seit diesem Zeitpunkt kann ich auf diesem Auge nur noch hell und dunkel unterscheiden.
    Die Augenklinik spritzte mir Cortison unter das Auge und ich sollte die Tropftherapiemit Scopolamin und Cortison weiterführen.
    Zusätzlich gab man mir noch Tabletten (....pax) zur Senkung des Augeninnendruckes.
    Diese wirkten bei mir absolut toxisch und mussten abgesetzt werden.
    Nun tropfe ich gegen den erhöhten Druck und passe meine Betablocker zur Behandlung meines Hypertonus an.
    Nur leider machen diese Tropfen auch gewaltige Nebenwirkungen. (Gelenkschmerzen e.t.c.)
    Die Klinik hat mir geraten 6 Wochen diese Therapie weiterzuführen.
    Sollte die Trübung nach 6 Wochen nicht besser werden, wäre eine Vitrektomie indiziert.
    Jetzt sind die 6 Wochen rum und die Trübung ist unverändert.


    Nun zu meiner Frage: Wie ist Eure Erfahrung mit der Vitrektomie oder gibt es noch andere Möglichkeiten?
    Und wie schaut es mit den Risiken dieser OP aus?
    Und falls ich mich zur OP entscheide, kann ich anstatt Marcumar Heparin spritzen da ja mancheAugentropfen nicht verträglich mit Heparin sind? (Ziel INR 2,5)


    Ich bedanke mich schon einmal recht herzlich im Voraus für Eure Antworten und wünsche allen im Forum eine sonnige Restwoche.

    Hallo Kira73,


    ich hatte auch das Problem das Boroscopol nicht mehr lieferbar war.
    Aber ich habe eine Alternative gefunden: Scopolamin 0,25 % Dispersa von OmniVision.
    Das Medikament kommt aus der Schweiz und ist in Deutschland mit Privatrezept über eine internationale Apotheke in Stuttgart erhältlich.
    Nun kommt der Haken. Leider übernimmt die gesetzliche Krankenkasse das Medikament nicht.
    Ich zahle für 2 Fläschchen a 10 ml incl. Porto ca. 55 Euro.
    Bis dato war ich immer sehr zufrieden damit und ich konnte keine Unterschiede zu Boroscopol feststellen.


    Nur leider hatte ich vor 6 Wochen eine Glaskörperblutung und sehe auf dem linken Auge nichts mehr.
    Ursächlich ist laut Augenarzt wohl die laufende Tropftherapie mit Cortisontropfen und oraler Einnahme von Cortison uns Marcurmar.
    Nun steht wohl in Kürze eine Glaskörperentfernung an.