Beiträge von ccaa04

    Hallo Chaorie,


    es ist nicht gesagt, dass Du jedes Jahr wegen Uveitis krank sein wirst, das erst einmal vorab.
    So wie ich es spontan einschätze, wird es auf Cortison-Tabletten o.ä. erst einmal hinauslaufen, wenn es anders nicht in den Griff zu bekommen ist oder Du alternative Wege gehst. ABER das heißt nicht, dass Du unbedingt deshalb extrem zunimmst bzw. zunehmen musst, wenn Du Dich ausgewogen ernährst, auch öfter mal entwässernde Lebensmittel einbaust und Dich viel bewegst, dürfte nichts passieren bzw nicht extrem viel.


    Das Problem mit Angehörigen kenne ich nur zu gut, auch dass deren Sorgen etc. einen selbst wieder rückbelasten. Doch versuch Dir und auch Deinen Eltern, vor Augen zu führen, dass gerade so etwas derzeit völlig kontraproduktiv ist. Oft wird durch Streß, und nichts anderes ist das, alles noch verschlimmert bei Krankheiten. So schwer es fällt, versuch einfach für Dich eine Reißleine zu finden und ggf mit Deinen Eltern ein Stopsignal zu vereinbaren. Das hat mir u.a. geholfen. Du für Dich solltest erst einmal die Uveitis annehmen, tolerieren und weiterleben. Wie genau Du Dein Leben beruflich weiterführst, das wirst Du für Dich mit der Zeit herausfinden (glaub mir, es gibt immer Wege, aber Du musst Deinen Weg finden). Deinen Eltern hilfst Du mit einem eindeutigen Stopsignal, dass egal was es ist, Du jetzt grade damit überfordert/ gestresst bist. Angehörige haben es nicht leicht die Situation und alles zu verstehen.


    Aber ganz wichtig ist, dass Du erst einmal zum "Egoisten" wirst. Denk an Dich, mach was Dir gut tut und verlass Dich drauf, dass das Leben weiter gehen wird.


    LG


    Bianca

    Hallo Chaorie,


    erst einmal Herzlich Willkommen!


    Dass Deine Sehleistung sich extrem verschlechtert hat ist vollkommen normal, wenn Du stdl. Cortison tropfst ;) Nun weiß ich nicht, ob Du die Augen ggf auch weit tropfst oder evtl solltest (Synechien der Pupille?), daher kommt dann ebenfalls das schlechte sehen. Durch das viele Kortison wird sich ein Grauer Star bilden. Der geht aber auch wieder zurück. Je nach Dauer der Behandlung ggf vollständig nach Absetzen.
    Ich würde Dir auch raten zu einem Spezialisten zu gehen bei der gegebenen Hartnäckigkeit.
    Wurde Dein Augendruck kontrolliert?
    Ansonsten ist es in Maßen normal bei einer Uveitis, dass man morgens (Auge ausgeruht) besser sieht als abends (Auge über Stunden beansprucht). Grade bei einer Iritis fällt einem das mehr auf, als wenn andere Bereiche betroffen sind, sprich da darf der Unterschied merkbarer sein. Allerdings nur (!!!) wenn der Druck im Rahmen bleibt.
    Bei HLA-B27 würde ich auch empfehlen einen Rheumatologen aufzusuchen, um da noch näher zu schauen.


    Ab dem 2. Schub sagen Ärzte, dass Du chronisch an Uveitis leidest, solange Du aber nicht auf BEIDEN Augen weit unter 0,3 Visus hast, wirst Du keinen Schwerbehindertenausweis bekommen. Die genauen Werte habe ich nicht im Kopf, es gibt aber eine Tabelle darüber im Netz und auch weiterführende Informationen.


    LG


    Bianca

    Hallo Theechen,


    Danke der Nachfrage, mir geht es unverändert gut und die Sehfähigkeit hat sogar noch zugenommen. Im Alltag ist mir das so gar nicht aufgefallen, erst beim Sehtest kam es raus.
    Ich würde die Sehprobleme so oder so in der Klinik auch ansprechen, einfach damit sie dort besser im Bild sind ggf. was die Medis betrifft.


    LG Bianca

    Hallo Theechen,


    Du hast absolut richtig vermutet, dass die starke Erhöhung des Cortisons zu diesem verschwommenem sehen geführt haben kann. Einen Uveitisschub kann man dennoch nicht völlig ausschließen. Wenn Du wegen dem Rheuma allerdings nicht zum Augendoc kannst, würde ich erst einmal ruhig abwarten.
    Ich hatte bei Erhöhung von der systemischen Cortisongabe damals auch dieses "Phänomen" bzw Nebenwirkung ;) Ggf kann sich aber Dein Augendruck erhöht haben oder ein medikamentöser Grauer Star da sein. Der Graue Star geht oft zurück nach absetzen bzw niedrigerer Dosierung. Bei einem Glaukom müsstest Du schauen wie hoch der Druck wäre. Aber ich denke mal, dass Du vom Gefühl her schon gut einschätzen kannst, ob es ein Glaukom seien könnte.


    LG Bianca

    Hallo Miri,


    ich persönlich würde nicht unter Imurek schwanger werden wollen.
    Imurek enthält Aza, welches das Erbgut verändert. Es gibt nur sehr wenige kleine Studien wohl darüber, in diesen wurden allerdings durchaus Fehlbildungen beim Embryo bzw ggf Säugling festgestellt. Es gibt in dem Bereich größere Studien an Tieren welche die Fehlbildungen eher belegen (die armen Tiere...). Da Aza das Erbgut verändert kommt es wohl auch noch lange Zeit nach Absetzen ggf zu Fehlbildungen. Dieses Problem betrifft logischerweise auch Männer (für evtl Mitleser).


    LG


    Bianca

    Hallo Theechen,


    ich hatte früher auch die Sehstörungen vor dem Migränekopfschmerz, daher kam ich ja erst auf die Idee das Schmerzmittel zu versuchen. Selbstverständlich war es ja auch Samstag und ich hatte keine Lust auf die Notaufnahme :rolleyes: .
    Danach bekam ich aber keinen Migränekopfschmerz, lediglich das Sehen wurde wieder normal, aber so war es bei mir früher schon, wenn ich rechtzeitig Schmerzmittel genommen habe, dass dann der Schmerz ausblieb. Dazu hab oder hatte ich aber max 30-60 Minuten Zeit, nachdem die Sehstörungen auftreten, sonst kam der Schmerz trotz allem.


    Gefühlt hatte ich nicht mal Streß in letzter Zeit. Den Tag drauf kam der Sturm, somit würde ich es eher bei mir auf das Wetter schieben. Früher hat so etwas auch schon mal Migräne bei mir ausgelöst.


    LG Bianca

    Hallo Theechen,


    ich denke auch, dass Uveitis und Migräne irgendiwe zusammenhängen könnte. Neulich hatte ich einen Migräneanfall (den ersten seit 10 Jahren, hatte früher oft Migräne), der mich auch sehr beunruhigte, da ich wie gesagt, seit ca 10 Jahren keine Migräne mehr hatte. Ebenfalls starke Sehausfälle, Nebel, etc. Ich hatte dann versuchsweise Tabletten gegen Migräne genommen, weil ich mir dachte, ehe ich zum Arzt renne und da ist nichts... und nach 30 Min war alles wieder weg, somit Migräne, wie ich sie früher schon hatte. Da kam die sog. Aura auch immer 1-2 Std vor den Schmerzen.
    Dieses nach Jahren wieder Aufflammen der Migräne fand ich schon sehr suspekt.


    LG Bianca