Kinderwunsch und Imurek

  • Hallo,
    momentan beschäftigt .ich das Thema Realisierbarkeit von Kiwu unter einer Imurek ( Atzatriophrin) Therapie. Ich werde im Mai 30 und da ist das Thema Familiengründung schon ganz interressant. Momentan verhüten wir mit Pille würden aber gerne auf NfP umsreigen. Mein Prkbldm ist allerdings dass ich mitlerweile schon total verunsichert bin da ich von vier ärztlichen Meinungen jeweils wiedersprüchliche Aussagen habe. Meine Gyn und mein hiesiger Augenarzt sagdn auf gar keinen Fall schwanger werden, mein Augenarzt in der Uniklinik Tübingen sagt es sei kein Problem . Im Netzfindet man zwar viele positive Berichte dazu aber halt auch die die der Mdinung sind dass es nicht geht.
    Ich muss dazu sagen dass mein Unj Arzt mich vor sechs Monaten wegs diesem Thema auf das imurek umgestellt hat ( davor hatte ich das Cell cept).


    Mich würde interessieren ob es hiercLeute gibt die
    1. auch Kiwu unter Therapie bewegt einfach zum Erfagrungsaustausch
    2. auch Imurek nehmdn oder jemanden kennen der unter Imurek schwanger war.
    Mein Freund ist ebenso verunsichert wie ich und findet die Idee auf NfP umzusreigen trotz gleichzeitiger Verhütung mit Kondomen gruselig. klar ein Risiko will ich auch net eingehen da sind wir uns einig.
    Ich würde mich tierisch über Meinungen freuen
    L.G. Miri

  • Liebe Miri,


    leider kann ich gar nichts zu diesem Thema sagen, aber bin gerade in einer ähnlichen Situation, weil ich nächste Woche den nächsten TNF-Alpha-Blocker bekommen soll und vorher noch mal genau nachfragen möchte, bei welchem der Blocker denn eine Schwangerschaft vorstellbar wäre und ob überhaupt eine Möglichkeit besteht. Ich weiß nur, dass es bei manchen Blockern sogar einen 6-monatigen Abstand nach Absetzen zur Schwangerschaft geben sollte. Und die Situation bei TNF scheint ähnlich zu sein, wie bei deinem Medikament. Es gibt Berichte, dass bei bestimmten Blockern Schwangerschaften ohne Probleme verlaufen sind und die Frauen bzw. Paare das möglicherweise vorhandene Risiko in Kauf genommen haben, es würde aber ganz sicher kaum ein Arzt dazu raten, wenn es nicht irgendeine Alternative gibt und ich persönlich hätte auch kein gutes Gefühl dabei das Risiko einzugehen. Vor allem, weil das Kind auch mit einem geschwächten Immunsystem zur Welt kommen würde. Aber wie gesagt, meine Informationen bisher sind auch mau und beziehen sich auf andere Medikamente.


    Ich bin grad 34 Jahre alt geworden und daher macht man sich schon so seine Gedanken mit Schwangerschaft, auch wenn es gerade bei mir noch nicht ganz akut Thema ist. Die Frage wäre, ob man bei einer Schwangerschaft evtl. unterbricht mit der Therapie, aber das ist ja auch nicht optimal und könnte den nächsten schweren Schub auslösen. Und bei so wenig Sehstärke wie bei dir ist das auch echt ein großes Risiko.


    Schlussendlich wird man es sicher selbst entscheiden müssen, aber trotzdem ist es natürlich hilfreich, wenn es andere Personen mit Erfahrungen dazu gibt. Ich habe gerade mal gespickelt und unter Wikipedia (ich weiß, aber für eine erste Info gar nicht so schlecht) steht zumindest, dass bisher keine Fruchtschädigungen festgestellt wurden und bei deinem Medikament eine Schwangerschaft, so sie entsteht nicht abgebrochen werden muss und auch bisher keine größeren Risiken festzustellen waren, auch wenn die möglichen Spätschäden für Kinder nicht einzuschätzen sind. Anscheindend gibt es auch Studien dazu, die müssten ja zu finden sein und da würde ich mich mal schlau machen an deiner Stelle. Widersprüchliche Informationen wirst du sicher immer finden.


    Ich hoffe es meldet sich jemand mit Erfahrungen auf deine Fragen.


    Alles liebe
    Theechen

  • Ach ja, es gibt zumindest für TNF-Alpha- Blocker und Schwangerschaft gerade ein paar Koryphäen, vielleicht könntest du die ja mal anschreiben, die kennen sich eventuell auch mit Imurek aus oder können dir jemanden nennen, weil sie in dem Bereich forschen. Ich habe neulich auch mal eine tolle Ärztin angeschrieben wegen einer Frage zu Uveitis und Cimzia (TNF-Blocker) und nach ein paar Wochen eine sehr hilfreiche und freundliche Antwort bekommen.


    du könntest es mal bei der Uniklinik Tübingen versuchen, die haben sich wohl auch mehr mit dem Thema beschäftigt


    In der Schweiz gibt es eine Klinik, die forscht speziell auf diesem Gebiet. Es gibt auch Fachliteratur darüber, da geht es um Schwangerschaft unter Immunsuppression bei Rheuma, aber das ist ja egal. Du kannst dich aber auch mit einer persönlichen Anfrage an das Team wenden: Zentrum für Mütterberatung und Familienplanung bei Rheuma-Erkrankungen (beratungsstelle.ria@insel.ch).


    Das stand auch unter Morbus Bechterew, was auf mich zutrifft, dass eine Uveitis nach Absetzen der Medikamente in der Schwangerschaft auftreten kann, aber eher nach der Schwangerschaft auftritt.

  • Hallo Miri,


    ich persönlich würde nicht unter Imurek schwanger werden wollen.
    Imurek enthält Aza, welches das Erbgut verändert. Es gibt nur sehr wenige kleine Studien wohl darüber, in diesen wurden allerdings durchaus Fehlbildungen beim Embryo bzw ggf Säugling festgestellt. Es gibt in dem Bereich größere Studien an Tieren welche die Fehlbildungen eher belegen (die armen Tiere...). Da Aza das Erbgut verändert kommt es wohl auch noch lange Zeit nach Absetzen ggf zu Fehlbildungen. Dieses Problem betrifft logischerweise auch Männer (für evtl Mitleser).


    LG


    Bianca

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