Habe eben das Forum Uveitis zum ersten Mal entdeckt. Und es drängt mich, hier zu schreiben, dass für mich eine ca. 20 Jahre andauernde chronische Uveitis HEILBAR WAR !!!
Ca. 20 Jahre lang war ich auf der verzweifelten Suche nach den Ursachen meiner Krankheit. Mehr als ein halbes Dutzend Augenärzte hatte ich dabei "verschlissen", weil ich nicht akzeptieren wollte, dass diese Krankheit nicht heilbar sei. Alle Augenärzte wollten mich dazu überreden, dies endlich zu akzeptieren.
Doch ich wollte dies nicht akzeptieren weil ich merkte, dass außer ständigem, massivem Cortison Tropfen (Täglich 3 x Cortison Forte), nichts Wesentliches an Ursachenfindung geschah. Damals wohnte ich in der Stuttgarter Innenstadt und bemerkte Zusammenhänge zwischen der Intensität der Entzündung und dem Verzehr von Weizenmehlprodukten. Schon hatte ich mich gegen den mich belächelnden Willen meines Augenarztes (Damaliger Chefarzt einer Stuttgarter Augenklinik) überweisen lassen zur Beobachtung dieses Phänomens an die Uniklinik Tübingen. Dort hörte man mich zumindest an und beobachteten auch diese Zusammenhänge. Gerade fing der dortige Arzt an, diesen Erstverdacht näher zu untersuchen und nachzuvollziehen, als mein Umzug von Stuttgart Süd in mein neu gebautes Haus in Stuttgart Stammheim erfolgte. Damals glaubte ich noch, durch diesen Umzug auch eine bessere Luft zu bekommen, da Stuttgart-Stammheim schließlich der westlichste Vorort von Stuttgart war - und damit an einer Frischluftschneise. Doch das Gegenteil war der Fall. Statt einer Besserung konnte ich von da an versuchen was ich wollte - mein linkes Auge war nun immer entzündet. Ich beobachtete weiter eventuelle Zusammenhänge und mit der Zeit zeigten sich mir Verdachtsmomente, dass meine Augenentzündung möglicherweise mit schlechter Luft an meinem neuen Wohnort zusammenhing.
Ich wollte dies lange Jahre nicht wahrhaben und fing an, mein neues Zuhause zu verdächtigen. Ich ersetzte im gesamten Haus alle Teppichböden durch Korkböden, installierte eine zentrale Luftfilteranlage der höchsten Feinfilter-Klasse (EU9) sowie ein Aktivkohlefilter mit ca. 20 Liter Fassungsvermögen. Selbst einen Atomangriff oder AKW-Unfall hätte ich damit überlebt. Doch es half alles nichts! Schließlich recherchierte ich über Berichte zur Luftqualität an meinem Wohnort. Und nun endlich erfuhr ich schmerzlich, dass ich ausgerechnet an einem Ort wohnte mit den schlechtesten Luftwerten von beinahe ganz Stuttgart. Und bei näherer Betrachtung war dies auch nachvollziehbar. In Luftlinie von weniger als einem halben Kilometer standen nahezu jeden Morgen abertausende Autos im Stau. Auch ein weit über 10 Meter hoher Erdwall mit Bäumen half da nichts.
Es dauerte noch 11 Jahre bis ich - und erst recht meine Frau und die beiden Kinder "reif" waren für einen Umzug, denn wir hatten ein sehr schönes und sonniges Haus in ruhiger Lage – alles schien optisch perfekt … Im Jahr 2000 war es dann soweit, dass auch meine Familie sich eingestand, dass ich hier nicht gesund leben und damit auch hier keine "Heimat" finden konnte. Meine Sehfähigkeit war mittlerweile bei 30 %, auch weil ich infolge jahrzehntelangen Cortison Tropfens einen grauen Star bekommen hatte. Vor dieser Gefahr hatte mich zuvor kein Arzt gewarnt.
So verkaufte ich nun schweren Herzens mein Haus in Stuttgart Stammheim und zog in die Nähe von Weil der Stadt, wo ich in einem Dorf am Rande des Schwarzwalds nun beste Schwarzwaldluft genießen konnte. Und dies war der Durchbruch! Auch meine Familie war vom ersten Tag an hier glücklich. Noch im gleichen Monat konnte das bis dahin notwendige aber schädliche Cortison abgesetzt und durch ein weniger schädliches ersetzt werden. Ca. ein Jahr später konnte schließlich auch jegliches sonstige Medikament abgesetzt werden. Ich war und bin geheilt - und dies ist nun 21 Jahre her. Nach einer grauen Star-OP sehe ich auf diesem Auge inzwischen wieder 80 % und bin selig und dankbar über dieses glückliche Ende.
Daher mein Rat: Bitte lasst euch nicht entmutigen - sucht! Sucht nach Ursachen, denn die Schul- und damit auch Augenmedizin kümmert ich bislang (soweit ich mitbekomme) kaum um eine Ursachenforschung gleich welcher Art.
Später, nach einem erneuten Hausarztwechsel (welcher aufhorchte, was ich ihm erzählte), wurde hinsichtlich des Weizenmehls eine simple Weizenmehlunverträglichkeit nachgewiesen. Mir wurde bewusst, dass weder Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten noch Umweltfaktoren und -gifte bislang von der klassischen Schulmedizin berücksichtigt bzw. untersucht wurden. Was wundert es da, dass solche Krankheiten als unheilbar gelten? - Ist eigentlich eine logische Folge.
In einer renommierten Augenklinik suchte ich damals während eines 3-monatigen Aufenthalts (vor zugegeben 31 Jahren) nach den Ursachen meiner Augenkrankheit. Der dortige Internist erklärte mir damals auf mein drängendes Suchen im Klartext: "In Europa interessiert man sich nicht für die Ursachen solcher Krankheiten. Dazu müssen Sie nach USA gehen. Besser noch, “ - riet er mir - "Nehmen Sie einen Kredit auf und lassen Sie sich in eine Privatklinik einweisen. Dort wird man ihren Wünschen nachgehen." Worauf ich ihm antwortete: "Ich habe bereits einen Kredit wegen Hauskauf aufgenommen." - darauf seine Antwort: "Dann nehmen Sie doch noch einen Kredit auf!" Dies ist zugegeben lange her. ich hoffe die Augenmedizin ist hier inzwischen weiter.
Habt also Mut und sucht!!! Zumindest mir hat es geholfen -
Wer Fragen hat kann mich auch gerne hierzu anrufen auf Mobil 0175 / 27 14 257
Bernhard
Meine chronische Uveitis war heilbar!
Habe eben das Forum Uveitis zum ersten Mal entdeckt.
Und es drängt mich, hier zu schreiben, dass für mich eine ca. 20 Jahre andauernde chronische Uveitis HEILBAR WAR !!!
Ca. 20 Jahre lang war ich auf der verzweifelten Suche nach den Ursachen meiner Krankheit. Mehr als ein halbes Dutzend Augenärzte hatte ich dabei "verschlissen", weil ich nicht akzeptieren wollte, dass diese Krankheit nicht heilbar sei. Alle Augenärzte wollten mich dazu überreden, dies endlich zu akzeptieren.
Doch ich wollte dies nicht akzeptieren weil ich merkte, dass außer ständigem, massivem Cortison Tropfen (Täglich 3 x Cortison Forte), nichts Wesentliches an Ursachenfindung geschah. Damals wohnte ich in der Stuttgarter Innenstadt und bemerkte Zusammenhänge zwischen der Intensität der Entzündung und dem Verzehr von Weizenmehlprodukten.
Schon hatte ich mich gegen den mich belächelnden Willen meines Augenarztes (Damaliger Chefarzt einer Stuttgarter Augenklinik) überweisen lassen zur Beobachtung dieses Phänomens an die Uniklinik Tübingen. Dort hörte man mich zumindest an und beobachteten auch diese Zusammenhänge. Gerade fing der dortige Arzt an, diesen Erstverdacht näher zu untersuchen und nachzuvollziehen, als mein Umzug von Stuttgart Süd in mein neu gebautes Haus in Stuttgart Stammheim erfolgte. Damals glaubte ich noch, durch diesen Umzug auch eine bessere Luft zu bekommen, da Stuttgart-Stammheim schließlich der westlichste Vorort von Stuttgart war - und damit an einer Frischluftschneise.
Doch das Gegenteil war der Fall. Statt einer Besserung konnte ich von da an versuchen was ich wollte - mein linkes Auge war nun immer entzündet. Ich beobachtete weiter eventuelle Zusammenhänge und mit der Zeit zeigten sich mir Verdachtsmomente, dass meine Augenentzündung möglicherweise mit schlechter Luft an meinem neuen Wohnort zusammenhing.
Ich wollte dies lange Jahre nicht wahrhaben und fing an, mein neues Zuhause zu verdächtigen. Ich ersetzte im gesamten Haus alle Teppichböden durch Korkböden, installierte eine zentrale Luftfilteranlage der höchsten Feinfilter-Klasse (EU9) sowie ein Aktivkohlefilter mit ca. 20 Liter Fassungsvermögen. Selbst einen Atomangriff oder AKW-Unfall hätte ich damit überlebt.
Doch es half alles nichts! Schließlich recherchierte ich über Berichte zur Luftqualität an meinem Wohnort. Und nun endlich erfuhr ich schmerzlich, dass ich ausgerechnet an einem Ort wohnte mit den schlechtesten Luftwerten von beinahe ganz Stuttgart. Und bei näherer Betrachtung war dies auch nachvollziehbar. In Luftlinie von weniger als einem halben Kilometer standen nahezu jeden Morgen abertausende Autos im Stau. Auch ein weit über 10 Meter hoher Erdwall mit Bäumen half da nichts.
Es dauerte noch 11 Jahre bis ich - und erst recht meine Frau und die beiden Kinder "reif" waren für einen Umzug, denn wir hatten ein sehr schönes und sonniges Haus in ruhiger Lage – alles schien optisch perfekt …
Im Jahr 2000 war es dann soweit, dass auch meine Familie sich eingestand, dass ich hier nicht gesund leben und damit auch hier keine "Heimat" finden konnte. Meine Sehfähigkeit war mittlerweile bei 30 %, auch weil ich infolge jahrzehntelangen Cortison Tropfens einen grauen Star bekommen hatte. Vor dieser Gefahr hatte mich zuvor kein Arzt gewarnt.
So verkaufte ich nun schweren Herzens mein Haus in Stuttgart Stammheim und zog in die Nähe von Weil der Stadt, wo ich in einem Dorf am Rande des Schwarzwalds nun beste Schwarzwaldluft genießen konnte.
Und dies war der Durchbruch! Auch meine Familie war vom ersten Tag an hier glücklich.
Noch im gleichen Monat konnte das bis dahin notwendige aber schädliche Cortison abgesetzt und durch ein weniger schädliches ersetzt werden. Ca. ein Jahr später konnte schließlich auch jegliches sonstige Medikament abgesetzt werden.
Ich war und bin geheilt - und dies ist nun 21 Jahre her. Nach einer grauen Star-OP sehe ich auf diesem Auge inzwischen wieder 80 % und bin selig und dankbar über dieses glückliche Ende.
Daher mein Rat: Bitte lasst euch nicht entmutigen - sucht!
Sucht nach Ursachen, denn die Schul- und damit auch Augenmedizin kümmert ich bislang (soweit ich mitbekomme) kaum um eine Ursachenforschung gleich welcher Art.
Später, nach einem erneuten Hausarztwechsel (welcher aufhorchte, was ich ihm erzählte), wurde hinsichtlich des Weizenmehls eine simple Weizenmehlunverträglichkeit nachgewiesen.
Mir wurde bewusst, dass weder Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten noch Umweltfaktoren und -gifte bislang von der klassischen Schulmedizin berücksichtigt bzw. untersucht wurden. Was wundert es da, dass solche Krankheiten als unheilbar gelten? - Ist eigentlich eine logische Folge.
In einer renommierten Augenklinik suchte ich damals während eines 3-monatigen Aufenthalts (vor zugegeben 31 Jahren) nach den Ursachen meiner Augenkrankheit. Der dortige Internist erklärte mir damals auf mein drängendes Suchen im Klartext: "In Europa interessiert man sich nicht für die Ursachen solcher Krankheiten. Dazu müssen Sie nach USA gehen. Besser noch, “ - riet er mir - "Nehmen Sie einen Kredit auf und lassen Sie sich in eine Privatklinik einweisen. Dort wird man ihren Wünschen nachgehen." Worauf ich ihm antwortete: "Ich habe bereits einen Kredit wegen Hauskauf aufgenommen." - darauf seine Antwort: "Dann nehmen Sie doch noch einen Kredit auf!"
Dies ist zugegeben lange her. ich hoffe die Augenmedizin ist hier inzwischen weiter.
Habt also Mut und sucht!!! Zumindest mir hat es geholfen -
Wer Fragen hat kann mich auch gerne hierzu anrufen auf Mobil 0175 / 27 14 257
Gruß Bernhard