In einem Artikel " Uveitis: So schützen Sie sich vor der gefährlichen Augenentzündung" aus dem Jahr 2007 hab ich gelesen:
"Keine andere Augenerkrankung hat ein so großes Ursachenspektrum wie die
Uveitis. Es reicht von Erregern, die natürlich mit entsprechenden
Antibiotika bekämpft werden müssen, über Herdbelastungen, wie z. B. eine
chronische Zahnwurzelvereiterung, bis zu Autoimmunprozessen. Letztere
gelten heute als wahrscheinlichste Ursache für 65 bis 80 % aller
Uveitis-Erkrankungen. Bei diesen „fehlgeleiteten Abwehrprozessen“ kann
die Immunabwehr nicht mehr eigene von fremden Strukturen unterscheiden
und greift eigenes Gewebe an."
Ich hatte tatsächlich so eine chronische Zahnwurzelvereiterung, doch ist der Zahn nun schon ein gutes halbes Jahr weg. Seitdem hab ich keinen "richtigen" Schub mehr gehabt, aber insgesamt das Gefühl, dass sich nichts Grundlegendes geändert hat. Ich nehme alle 2 Tage einen Tropfen Kortison - nur dann öfter, wenn ich spüre, dass das Auge sich leicht juckend-entzündlich anzufühlen beginnt. Und das war durchaus schon der Fall seit dem Zahn ziehen.
Ganz runter komm ich von den Tropfen nicht, denn dann kommt nach max. 3 Wochen der Rückfall, evtl. auch schon früher.