Fuchssches Uveitis-Syndrom + Glaukom

  • Hallo
    allerseits,


    hatvon euch jemand Erfahrung mit dem Fuchssches Uveitis-Syndrom +
    Glaukom. Ich nehme seit Dezember letzten Jahres 500 mg Glaupax und
    Brimo Vision AT. Seit drei Jahren Azarga AT.


    Leider ist mein Druck nicht mehr richtig einstellbar mit AT. Die Uni
    Heidelberg wollte jetzt Glaupax reduzieren, leider ohne Erfolg. Der
    Druck ging leider wieder hoch. Ich bin mittlerweile ziemlich genervt
    von den Nebenwirkungen von Glaupax, aber leider geht es nicht mehr
    ohne. Mein Visus kommt derzeit und geht je nach Schub und Augendruck.
    Ich würde mich freuen über einen Erfahrungsaustausch und auch
    evtl. gleichgesinnte kennen zu lernen ( gerne auch mal über Skype)


    Vielen
    Dank im Voraus für eure Antworten.


    Gruß,


    Jakob

  • Hallo Jakob,


    schön, dass du hierher gefunden hast. Leider kenne ich mich weder mit deiner Grunderkrankung noch mit dieser extremen Glaukomproblematik aus. Mein Augeninnendruck ist zwar zum Teil erhöht, aber meist nur im Schub und wenn ich Kortisonstösse und -augentropfen benötige. Da habe ich bisher viel Glück gehabt. Ich muss nur zum Teil AT deswegen nehmen und kann sie dann wieder absetzen.


    Ich hoffe, es meldet sich noch jemand, der da mehr Ahnung hat. Wie häufig hast du Uveitis-Schübe? Bekommst du da eine Basistherapie? Welche Nebenwirkungen hast du bei der Glaukom-Therapie? Das würde mich interessieren.


    Ich wünsche dir alles Gute trotz der Situation.


    Liebe Grüße von Theechen

  • Hallo Theechen,


    VielenDank für Deine Antwort. Die Fuchs gilt eigentlich als milde Form der
    Uveitis. Sie ist chronisch und daher immer aktiv. Kortikoide mag die
    Fuchs überhaupt nicht jeder kleine Schub wird dann zu einem großen.


    Eine Basistherapie gegen die Entzündung gibt laut Heidelberg nicht.


    Mannkann nur den Druck senken.


    MomentaneNebenwirkung von der Drucksenkung sind, verminderte
    Tränenflüssigkeitsbildung, Blutbildveränderungen.
    Empfindungsstörungen wie z.B.: Kribbeln, Tinnitus.


    Mein letzter großer Schub fing im Dez.2014 und ist bis jetzt noch aktiv.


    (Hab aber alle 7 Jahre so einen großen Schub)


    Mein Augenarzt meinte, dass eine Glaukom OP + Glaskörperentfernung mir
    demnächst bevorsteht.


    Ichwürde mich deshalb riesig freuen über einen Erfahrungsaustausch.


    LG


    Jakob

  • Hallo Jakob,


    vielen Dank, dass du mehr darüber berichtest. Die Uveitis ist natürlich sowieso bei jedem individuell, was Auswirkungen und Verlauf angeht, aber es ist interessant, etwas über ganz andere Grunderkrankungen zu erfahren. Leider kann ich dir bezüglich Austausch dazu nicht weiterhelfen, das Forum ist nicht so aktiv. Ich hoffe aber sehr, dass sich vielleicht noch jemand meldet, der dir von seinen Erfahrungen berichten kann.


    Alles Gute dir auch für die weiteren Schritte, die anstehen.


    Theechen

  • Hallo Jacob,


    als ich mit dem Glaukom so arge Schwierigkeiten hatte hat man versuchshalber die Präparate kombiniert,
    anstatt eines zu nehmen welches ein Kombipräparat ist.


    Damals wurden Azopt und Alphagan und noch eines dessen Name mir nicht einfallen will, anstelle
    von Combigan gegeben. Unter dem üblichen Medikament ließ sich der Tens nicht beeindrucken.


    Was wir dann gemacht haben war zwar nur mit Wecker und "Stundenplan" zu bewältigen, aber es
    hat funktioniert. Es durfte nicht zu dicht aufeinander getropft werden, gleichzeitig aber auch kein
    Tropfen versäumt. Handhabungsfreundlich ist was anderes. Aber was solls ;).


    Jedenfalls bin ich damit nochmal fast 15 Jahre um die Vitrektomie und Glaukom-OP herum gekommen.


    Ich wünsch dir viel Glück.
    kira

    Du kannst nicht verhindern, dass dir Sorgen über den Kopf fliegen,
    aber dass sie ihr Nest in deinem Haar bauen.
    :saint:

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