Ich hatte am Donnerstag Sehstörungen, die vom Arzt jetzt als Augenmigräne, sog. Aura bezeichnet wurden, weil keine anderen Anzeichen sonstiger Störungen/Erkrankungen zu finden waren. Es war nur eine Sache von ca. einer Minute, auf meinem Uveitis/Makulaödem-Auge habe ich einige Sekunden diesen "Rußregen" gesehen, dann war ich für eine Zeit lang komplett blind auf dem Auge, habe nur einen ganz schwachen hellen Schimmer in der Mitte gesehen, es hellte sich dann mit der Zeit wieder auf, bis ich die normale Sehfähigkeit hatte. Für mich war das Erlebnis erschreckend, so dass ich später beim augenärztlichen Notdienst angerufen habe, weil ich Sorge hatte, es könnte eine beginnende Netzhautablösung ankündigen oder gravierende Ursachen haben, die sofortiges Handeln erfordern. Da ich keine weiteren Symptome mehr hatte, war ein Abwarten bis zum nächsten Tag aber unproblematisch. Beim Augenarzt wurde dann am nächsten Tag alles geprüft: Gesichtsfeld, Netzhaut etc., alles ist in Ordnung. Mein Makulaödem scheint sich auch ziemlich gut zurückgebildet zu haben und Entzündungszeichen sind dank der momentan noch 15mg Prednisolon nicht zu sehen. Alles gute, positive Zeichen.
Seltsam finde ich nur, dass ich solche Symptome noch nie hatte, das jetzt nur auf einem Auge aufgetreten ist und gerade auf dem immer erkrankten. Könnte es da einen Zusammenhang geben? Es gibt ja verschiedene Theorien, was so eine Augenmigräne auslösen könnte, z.B. eine Verkrampfung der Blutgefäße im Auge, die aber bei so einem kurzen Zeitraum zum Glück unproblematisch ist. Könnten Uveitiden, Makulaödem etc. solche Augenmigränen fördern? Ich hatte früher Migränekopfschmerzen, habe das aber schon länger nicht mehr, wenn dann nur zeitweise chronische Kopfschmerzen. Leichte Kopfschmerzen hatte ich auch die letzten Tage. Aber normalerweise sind bei so etwas beide Augen betroffen, es betrifft sehr selten nur ein Auge.
Würde mich über einen Austausch und Erfahrungen anderer freuen.
Liebe Grüße
Theechen