Posts by Claudia

    In einem Artikel " Uveitis: So schützen Sie sich vor der gefährlichen Augenentzündung" aus dem Jahr 2007 hab ich gelesen:


    "Keine andere Augenerkrankung hat ein so großes Ursachenspektrum wie die
    Uveitis. Es reicht von Erregern, die natürlich mit entsprechenden
    Antibiotika bekämpft werden müssen, über Herdbelastungen, wie z. B. eine
    chronische Zahnwurzelvereiterung
    , bis zu Autoimmunprozessen. Letztere
    gelten heute als wahrscheinlichste Ursache für 65 bis 80 % aller
    Uveitis-Erkrankungen. Bei diesen „fehlgeleiteten Abwehrprozessen“ kann
    die Immunabwehr nicht mehr eigene von fremden Strukturen unterscheiden
    und greift eigenes Gewebe an."


    Ich hatte tatsächlich so eine chronische Zahnwurzelvereiterung, doch ist der Zahn nun schon ein gutes halbes Jahr weg. Seitdem hab ich keinen "richtigen" Schub mehr gehabt, aber insgesamt das Gefühl, dass sich nichts Grundlegendes geändert hat. Ich nehme alle 2 Tage einen Tropfen Kortison - nur dann öfter, wenn ich spüre, dass das Auge sich leicht juckend-entzündlich anzufühlen beginnt. Und das war durchaus schon der Fall seit dem Zahn ziehen.


    Ganz runter komm ich von den Tropfen nicht, denn dann kommt nach max. 3 Wochen der Rückfall, evtl. auch schon früher.

    Hallo Mareike,


    sorry wegen der späten Antwort - ich war dermaßen mit Arbeit zugeschüttet, dass ich gar nicht mehr dazu kam, hier herein zu schauen.


    Sei jedenfalls herzlich gegrüßt! Du hast mein volles Mitgefühl, dich hat es ja gleich ziemlich heftig erwischt. Es ist immer wieder schrecklich zu hören, dass es noch soviel Unwissenheit bei den Ärzten gibt - das mit dem Autofahren ist schon der Hammer!


    Wie gut, dass du einen verständnisvollen Augenarzt gefunden hast! Wenn du mal eine dringende Frage hast, kannst du auch gerne in der DUAG-Geschäftsführung anrufen. Volker Becker hat von allem sehr viel Ahnung und kann dir spezielle Fragen beantworten - wogegen es hier noch eher Glücksache ist, dass jemand zeitnah antwortet.


    Ich wünsch dir viel Kraft und gute Besserung!!!!!!

    Hallo Juma und Jumini,


    da hier noch nicht so viele erfahrene Mitglieder sind, die in speziellen Einzelfällen Auskunft und Tipps geben könnten, solltet Ihr im Fall eines dringenden Beratungsbedarfs nicht zögern, in der Geschäftstelle anzurufen!


    http://www.duag.org/impressum.html


    Dort berät Euch der DUAG-Geschäftsführer Volker Becker ausführlich und persönlich!


    Mich nehmen diese Leidensgeschichten richtig mit, auch ohne eigene Kinder. Ich wünsche Euch viel Kraft und hoffe, es finden sich Menschen, die mehr wissen und raten können als ich. Ganz liebe Grüße!

    Hallo Max, was ist denn aus deinem Antrag geworden? Schon irgendwelche Nachrichten?


    Ich hab mal wieder versucht, Kortison ganz abzusetzen - aber wie immer: nach etwa 3 Wochen fühlte ich die kommende Entzündung.. .also zurück zu den Tropfen, derzeit 3 x Tag.

    Liebe Lexy,


    du hast mein volles Mitgefühl - kann mir gut vorstellen, wie es dir mit der neuen Diagnose geht. Zum Glück gibt es viele Infos im Web von Betroffenen, die klar machen, dass es auch ein "Leben mit MS" gibt. Evtl. hast du jetzt auch bessere Chancen, eine "reale" Selbsthilfegruppe in deiner räumlichen Nähe zu finden - schon mal geschaut?


    Für jetzt wünsche ich dir viel Kraft und guten Mut!!


    Sei ganz lieb gegrüßt


    Claudia

    Tja, offenbar kennt niemand hier jemanden, der komplett gesundet ist!


    Da kann ich mich glücklich schätzen, dass ich gerade schon 3 Wochen rückfallfrei bin, nachdem ich die Cortison-Tropfen absetzte (eigentlich nur, weil das Fläschchen leer war und mein Augenarzt in Urlaub ist). Zuletzt war ich auf einem Tropfen pro 3 Tage - und nur bei "vor-entzündlichen-Empfindungen" hab ich an dem Tag dann ein bis dreimal getropft.

    Liebe Mitbetroffene,


    es gibt ja den wenig Hoffnung machenden Spruch "einmal Uveisti, immer Uveitis" und alle, die schon eine Zeit lang ohne Beschwerden sind, können logischerweise nicht wissen, ob nicht doch demnächst ein neuer Schub / Rückfall kommt.


    Meine "chronisch reziditive" vordere Uveitis gibts seit 2010 und ich bekam bisher immer einen Rückfall, wenn ich mich GANZ aus den Cortison-Tropfen (ich muss zum Glück nur tropfen) ausschleichen wollte. Nach einer guten Woche bzw. max 10 Tage war es dann wieder soweit und ich musste wieder mit "stündlich" beginnen.


    Frage in die Runde: Wie ist das bei Euch? Wie lange seid Ihr maximal beschwerdefrei - und gibts auch komplett Medikamente-freie Phasen?
    Und: gibt es ein komplettes Verschwinden der Uveitis - über Jahre?


    Freue mich über jeden Beitrag!

    Hallo Max,


    sei gegrüßt und hab Dank für deine unglaubliche Geschichte!


    Meine chronisch reziditive vordere Uveitis ist auch nur am rechten Auge, doch musste ich nie mehr tun, als Cortison-Tropfen rein tröpfeln (dazu diverse "pflegende und ernährende" Tropfen). In akuten Phasen stündlich, dann immer weniger Mal/Tag bzw. Woche. Seit ca. 3 Monaten bin ich auf einem Tropfen alle 3 bis 4 Tage - weniger trau ich mich nicht, denn ganz Absetzen führte bisher immer nach einer guten Woche zum Rückfall,


    Gegen deine massive Medikamentierung ist das natürlich NICHTS! Also kann ich leider dazu nichts weiter sagen, nur finde ich das mit deiner schier endlosen Krankschreibung auch seltsam. Da Uveitis meist immer mal wieder kommt: schon mal an eine Umschulung gedacht bzw. hast du dich in der Richtung beraten lassen?

    Liebe Lexy, noch ist dieses Forum hier nicht sehr belebt, doch wird sich das im Lauf des Jahres gewiss noch ändern. Es sind einige Bekanntmachungsaktivitäten geplant - aber schön, dass du immerhin "ab und zu mal rein schaust"!! :)


    Ich wünsch dir gute Besserung - und Gelassenheit!

    Hallo Viola, sei gegrüßt!


    das Forum hier ist noch relativ neu, deshalb antworte ich dir - zwar als Betroffene, aber nicht als Elternteil. Hast du dir schon einmal die Infos zur UVEITIS im Kindesalter auf den DUAG-Seiten durchgelesen:


    http://www.duag.org/uveitisimk…it-der-uveitis/index.html


    Hier auch einige Erfahrungen von Eltern - auch Positive:


    http://www.duag.org/uveitisimk…uer-die-eltern/index.html


    Zur intermediären Uveitis bei Kindern findest du hier etwas:


    http://www.uveitis-zentrum.de/uveitis-kind%2005.htm


    So nachvollziehbar der Wunsch, "dass das aufhört" auch ist, so müssen wir Betroffenen doch damit rechnen, dass es in vielen Fällen nicht aufhört - und oft auch die genaue Ursache unklar bleibt. Es lässt sich aber damit leben, oft kann man die "Schübe" minimieren, auch mal wieder aus dem Cortison "ausschleichen"... es ist halt individuell verschieden!


    Verliere nicht den Mut! Und berichte gerne mehr über den Verlauf bei deinem Sohn!

    Nach den umfangreichen Fein-Einstellungen, die ich gerade vorgenommen habe, sollten nun ausschließlich registrierte Mitglieder hier etwas schreiben können. Ich werde das aber in den kommenden Tagen noch überprüfen!

    ...grade die SPAMs. Und kümmer mich in der kommenden Woche intensiv, das für die Zukunft zu unterbinden!

    Lieber Jürgen,


    hab Dank für deine umfangreichen Gedanken zum Thema Krankheit. Zwar bin ich nicht gläubig im religiösen Sinn, doch gibt es ja auch außerhalb der klassischen Religionen diese Sicht der Dinge: "Krankheit als Weg" etc.


    Ich finde es hilfreich, auch außermedizinisch im eigenen Leben nach Sinn und Ursache zu suchen - allerdings nur als "Option", nicht als Muss oder gar Anspruch an ANDERE. Nicht immer erschließt sich uns der "Sinn" einer Krankheit - und oft mag sie auch gar keinen haben. Man kann auch einfach Pech haben, schlechte Gene, Ansteckungen, Umweltbedingungen etc. - und bei der UVEITIS weiß ja noch keiner so richtig, wieso die kommt.


    Jedenfalls möchte ich die "Besinnung" nicht so weit treiben, wie es manche "Spirituellen" tun, indem dann nämlich jeder als "selber schuld" angesehen wird - und er/sie dann nicht nur die Krankheit hat, sondern auch noch den Zwang zur Rechtfertigung, was man denn falsch gemacht hätte!